
Bis zum 02. März 2026 haben 98 Juniorteams aus ganz Bayern ihre Geschäftsideen eingereicht, darunter auch sechs Teams aus der Wirtschaftsgruppe 9ab. Bis Mai waren rund 140 Jurorinnen und Juroren im Einsatz und bewerteten die eingereichten Konzepte mit viel Engagement und Fachwissen.
Die Bandbreite der Ideen zeigt, wie viel Innovationskraft in den jungen Köpfen steckt: von intelligenten Trinkflaschen über Balkon-Hochbeete bis hin zu inklusiven Konzepten wie Backkursen für blinde und sehbehinderte Menschen oder innovativen Lösungen wie einem Mülltrennroboter.
Bis Mitte Juni fanden die regionalen Abschlussveranstaltungen in den jeweiligen Spielregionen statt. Die sechs Teams der Gruppe 9ab spielten in der Region Mühldorf/Altötting, drei der Teams schafften es unter die drei besten der Spielregion. Diese drei Teams präsentierten am 09.06.2026 ihre fiktiven Start-up-Konzepte vor einer Fachjury bestehend aus Vertretern der Wirtschaft und Behörden im Sparkassensaal der Sparkasse Altötting-Mühldorf in Altötting.
„Die Kreativität und der Unternehmergeist der Schülerinnen und Schüler haben uns begeistert. Projekte wie ‚Ideen machen Schule‘ zeigen, wie wichtig es ist, jungen Menschen bereits früh den Weg in die Selbstständigkeit näherzubringen und sie zu ermutigen, ihre Ideen weiterzuentwickeln“, betonte Beate Küblbeck, Netzwerkmanagerin der Gründungsregion Inn-Salzach.

In der Juniorstaffel belegte das Team „JENJAM_glitzerglück“ mit Johanna Bresoski, Eva Eberl, Julia Gerl und Anna Kaiser den ersten Platz. Die Schüler hatten eine Sprach-Lern-App für Deutsch und Französisch entwickelt, die eine alltagsnahe und zeiteffiziente Lernumgebung schaffen soll.
Den zweiten Platz sicherte sich das Team mit Mariella Borrmann, Milla Garschhammer, Helene Kluth, Loresa Lajqi, Jule Ritschl und Michaela Thanbichler: „WIPRO“ präsentierte eine digitale Sicherheitsplattform, die Nutzer in kritischen Situationen – online wie im realen Leben – unterstützen soll.
Rang drei ging an „De Huababuam“ mit Vinzenz Abeska, Manuel Danzer, Franz Gensow, Josef Pertl, Maxi Watz und Jonas Wimmer mit einem automatischen, modularen Reinigungssystem für Photovoltaik- und Solaranlagen.
Damit war der Wettbewerb jedoch noch nicht beendet: Am 1. Juli 2026 fand das große Finale auf Schloss Mariakirchen im Landkreis Rottal-Inn statt. Die Hans Lindner Stiftung stellte für die 20 besten Teams insgesamt einen Prämientopf von 5 500 € bereit. „Dies ist eine gute Investition für die Zukunft“, sagte Brigitte Urlberger von der Hans-Lindner-Stiftung.
Von den 98 Juniorteams aus allen Regionen des Gründerwettbewerbs erreichte das Team JENJAM_glitzerglück vom AKG den 5. Platz und erhielt ein Preisgeld von 300 €, das Team WiPRO sicherte sich den 9. Platz mit einem Preisgeld von 100 €.
Herzlichen Glückwunsch für diese großartige Leistung! Bleibt kreativ und visionär, die Wirtschaft von morgen braucht Köpfe wie euch!