
Bereits in den ersten Stunden begannen wir, die Stadt und ihre besondere Stimmung zu schätzen – vor allem am Abend. Bratislava zeigte sich im nächtlichen Lichterglanz von ihrer schönsten Seite. Besonders eindrucksvoll war der Blick von der Burg Bratislava auf die Donau, die erleuchtete Altstadt und das berühmte UFO, das Wahrzeichen Bratislavas – ein Moment, der vielen von uns im Gedächtnis bleiben wird.
Da unser Thema „soziale Teilhabe“ lautete, besuchten wir in Gruppen verschiedene NGOs, beispielsweise Greenpeace sowie Organisationen, die sich für Sinti und Roma oder für obdachlose Menschen einsetzen. Wir lernten ihre Arbeit kennen und tauschten uns über unser eigenes soziales Engagement aus. In einem Sprachkurs Slowakisch erfuhren wir außerdem, dass ein „Ohrwurm“ in der Slowakei ein „Käfer im Kopf“ ist und dass „Ahoj“ so viel wie „Hallo“ bedeutet. Außerdem blieb uns Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.

Der Wettbewerb widmet sich französischen Comics, die in Frankreich einen festen Platz in der (Pop-)Kultur haben und Menschen aller Altersgruppen begeistern. Wussten Sie, dass jedes vierte in Frankreich verkaufte Buch ein Comic ist? Diese kulturelle Bedeutung ist einer der Gründe, warum der Wettbewerb ins Leben gerufen wurde.
Die Klasse 9a hat sich für den Wettbewerb den Comic „Mardival“ ausgesucht, der aktuell im Französischunterricht gelesen und kreativ bearbeitet wird.
„Mardival“ erzählt eine spannende Geschichte, die Fantasie, Humor und gesellschaftliche Themen wie gesellschaftliche Ausgrenzung miteinander verbindet. Die Klasse setzt sich dabei nicht nur mit der Handlung und den Figuren auseinander, sondern entdeckt auch, wie Comics als Kunst- und Erzählform funktionieren – eine willkommene Abwechslung zum klassischen Schulbuch!

Wie schön ist doch die Winterzeit mit dem Schnee, der zu zahlreichen sportlichen Aktivitäten einlädt, all der Aufregung um Weihnachten und Sylvester herum, den wunderbaren Konzerten, welche die einen auf der Bühne, die anderen aus dem Zuschauerraum heraus feiern, den Weihnachtsbazaren, für die fleißig gebastelt und gebacken wird und und und…
Doch so schön diese Zeit ist, so anstrengend wird sie auch von vielen empfunden, zumal vor den Notenstandsberichten im Februar noch viele Tests und Schulaufgaben geschrieben werden müssen. Und so ist es inmitten des Glanzes und Glitzers für uns alle auch wichtig, zur Ruhe zu kommen, um die eigenen Gedanken und Gefühle hören und spüren zu können.

Wie fühlt es sich an, wenn es draußen kalt ist und ein warmer Kakao oder Plätzchen keine Selbstverständlichkeit sind? Wie kann es sein, dass in einem reichen Land wie Deutschland Familien nicht genug zu essen haben? Welche Ereignisse können dazu führen, dass ein Leben ganz anders läuft, als man es sich erträumt hatte?
Diese und viele weitere Fragen nahmen die EthikschülerInnen der 7. und 10.Klassen mit auf den Weg, als sie sich vor Weihnachten aufmachten, um Lebensmittel bei der Traunsteiner Tafel abzugeben. Nudeln, Schokolade, Tee, Lebkuchen, Kaffee, Mehl und vieles mehr hatten die SchülerInnen von zuhause mitgebracht, um sie bei Claudia Haider, der Vorsitzenden der Traunsteiner Tafel abzugeben.

Daneben griff der Mediziner aber auch noch andere Themen auf: Er spannte einen weiten Bogen von der Sensibilisierung für den Gebrauch der Sprache in Bezug auf Sexualität und die Notwendigkeit, den eigenen Körper bzw. eigene Grenzen zu kennen und seine Bedürfnisse diesbezüglich zu artikulieren, über unterschiedliche Formen der sexuellen Orientierung und den Umgang damit im Lebensraum Schule bis zu den Folgen von Diskriminierung und Ausgrenzung im Allgemeinen.
Die Schülerinnen und Schüler sowie die begleitenden Lehrerinnen Frau Peh und Frau Prock sowie unser Sozialpädagoge Herr Rinus waren nicht nur beeindruckt von der Fülle der Informationen, sondern auch vom Vortrag an sich, der so kurzweilig war, dass die Zeit wie im Flug verging.
Wir bedanken uns ganz herzlich dafür, dass den jungen Menschen so wichtige Themen nahegebracht werden.

In „Vom Mond aus betrachtet“ erzählt Anne Freytag von Freundschaft, Liebe und den großen Fragen des Erwachsenwerdens. Der Roman beleuchtet feinfühlig die Gedanken und Gefühle junger Menschen, die sich zwischen Erwartungen, Selbstfindung und emotionalen Umbrüchen bewegen. „Blaues Wunder“ hingegen thematisiert auf eindringliche Weise familiäre Beziehungen, Schuld und Verantwortung und zeigt, wie scheinbar perfekte Welten Risse bekommen können. Beide Werke zeichnen sich durch eine klare, eindringliche Sprache aus, die die Schülerinnen und Schüler schnell in den Bann zog.

Was heißt es, wissenschaftlich zu arbeiten?
Interessiert und neugierig zu sein, die Dinge nicht einfach hinzunehmen, sondern zu hinterfragen, wachsam zu bleiben und kritisch zu denken, Themen einzugrenzen und in ihrer Bedeutsamkeit zu erfassen, Neues zu entdecken und Altes zu prüfen, sich auszutauschen, umzudenken, sorgfältig zu arbeiten, auf Quellen zu verweisen, …
Die Liste ließe sich lange fortschreiben!
Wissenschaftlich zu arbeiten bedeutet aber auch, Lektüre sorgfältig auszuwählen und sinnvoll in das eigene Schaffen einzubinden. Wie dies gelingen kann, erfuhren die Schülerinnen des W-Seminars Ethik, welches den gesellschaftlichen Umgang mit der als solche gelesenen Weiblichkeit zum Gegenstand hat, bei einem gemeinschaftlichen Ausflug zur Universitätsbibliothek Salzburg.

Von demokratischen Grundsätzen überzeugt zu sein, den absoluten Wert jedes Lebens anzuerkennen und in Freiheit denken und reden zu können – all dies ist für unsere Gegenwart, vor allem aber auch für die Zukunft unserer Jugend von unendlich großer Bedeutung. Dass wir solche Notwendigkeiten nicht für selbstverständlich nehmen dürfen, wir achtsam bleiben und für unsere Überzeugungen einstehen müssen, für immensen Mut und den unerschütterliche Einsatz für das Gute und Gerechte, dafür stehen Sophie Scholl und ihre Mitstreiter.
Im Rahmen des Demokratiefests der Stadt wurde von der Stiftung Die Weiße Rose e. V. die Ausstellung Willi Graf und die Weiße Rose nach Traunstein übermittelt. Die Ethikgruppen der 7. und 10. Klassen sowie das W-Seminar Ethik besuchten diese in der vergangenen Woche. Auf acht großen Bannern im Foyer des Traunsteiner Rathauses werden die Geschichte der Widerstandsgruppe und auch ihre erbarmungslose Vernichtung beschrieben.
Vorbereitet haben sich alle Lerngruppen durch die Reflexion, was eine Demokratie ausmacht und was es bedeutet, wenn sie in einzelnen oder mehreren ihrer Bestandteile abgeschafft wird sowie die Auseinandersetzung mit der Frage, was wir heute von Sophie Scholl und der Weißen Rose lernen können.
Im Ethikunterricht ergeben sich zahlreiche Anknüpfungspunkte zur Thematik der Ausstellung.

Mit großer Freude und Engagement lasen sie spannende Geschichten, lustige Erzählungen oder auch klassische Kinderliteratur vor. Die Grundschülerinnen und Grundschüler hörten aufmerksam zu, stellten neugierige Fragen und ließen sich von der Begeisterung der Vorlesenden anstecken.
Für viele unserer AKG-Schülerinnen und -Schüler war es ein besonderes Erlebnis, an ihre alten Schulen zurückzukehren und nun selbst Verantwortung zu übernehmen – als Lesebotschafter sowie Vorbilder für jüngere Kinder. Der Vorlesetag machte einmal mehr deutlich, wie vielfältig und verbindend Vorlesen ist.
Ein herzliches Dankeschön an alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler des AKG für euren Einsatz!

Mit viel Energie, Humor und kreativen Ideen gestaltete die französisch Lektorin Manon Brunas mehrere interaktive Unterrichtsstunden. Durch spielerische Sprachübungen, kleine Dialoge und abwechslungsreiche Aktivitäten brachte sie die Klassen zum Mitmachen – und sorgte für spürbare Begeisterung.
Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie vielfältig Frankreich ist, und wagten sich schnell an erste eigene Sätze auf Französisch. Dabei wurde deutlich: Französisch besteht nicht nur aus Grammatik und Vokabeln – es ist eine lebendige Sprache, die Menschen verbindet, in vielen Ländern gesprochen wird und zahlreiche Türen öffnet.
Und am Ende waren sich alle einig: Französisch macht richtig Spaß!

Um diese Fragen ging es bei der diesjährigen Auftaktveranstaltung der AKG-Schulgemeinschaft am ersten Freitag des neuen Schuljahres 2025/26.
Schon im vergangenen Schuljahr hatten die Fachschaften Ethik und Religion ein Konzept entworfen, welches an diesem Tag vor allem durch Schülerinnen und Schüler eindrucksvoll umgesetzt wurde.
So konnte man etwa staunend erleben, wie viele Sprachen am AKG gesprochen werden, erfahren welchen Wert Schülerinnen und Schüler dem Schutz der Erde beimessen und mitfühlen, wie sehr unser Miteinander am AKG von Großzügigkeit und unser Blick auf die Welt von Hoffnung geprägt sind.
Vielleicht lässt sich die Botschaft unserer Feier am treffendsten durch die Titel der beiden Songs zusammenfassen, welche der Lehrer/innen- und Schüler/innen-Chor zu Anfang und Ende der Veranstaltung vortrug: WHAT A WONDERFUL WORLD – COUNT ON ME!