
Im Mittelpunkt des Stücks steht die Figur Meursault, ein Mann, der den gesellschaftlichen Erwartungen mit auffallender Gleichgültigkeit begegnet. Nach einem Mord gerät er vor Gericht – doch schnell wird deutlich, dass weniger die Tat selbst als vielmehr seine emotionslose Haltung verurteilt wird. Camus’ Werk greift zentrale Fragen nach Schuld, Freiheit, Verantwortung und dem Sinn des menschlichen Daseins auf und gilt als ein Schlüsseltext des Existentialismus.
Besonders eindrucksvoll war die Inszenierung des Salzburger Landestheaters. Mit nur drei Schauspielerinnen und Schauspielern gelang es der Regie, die beklemmende Atmosphäre des Romans meisterhaft auf die Bühne zu bringen. Das minimalistische Bühnenbild aus beweglichen Metallgittern verwandelte sich immer wieder in verschiedene Schauplätze – vom Pflegeheim über den Gerichtssaal bis hin zur Gefängniszelle – und unterstrich auf diese Weise das Gefühl der Ausweglosigkeit und Enge. Auch die musikalische Gestaltung hinterließ einen bleibenden Eindruck: Bedrückende Klangflächen wurden immer wieder von orientalisch anmutenden Instrumenten durchbrochen und erinnerten an den Handlungsort Algerien.

Zu Beginn stellte Dr. Brunnhuber mithilfe einer Präsentation seinen beruflichen und politischen Werdegang vor, sprach über seine Tätigkeit als Berufschullehrer und gab Einblicke in seine Arbeit im Ausschuss für Bildung und Kultus. Besonders deutlich wurde, wie eng politische Entscheidungen mit gesellschaftlichen Entwicklungen und aktuellen Herausforderungen verknüpft sind.
Anschließend führten zwei Schüler der 11. Klasse, Liam Cornils und Julian Dittmann, durch ein neuartiges Gesprächsformat: Statt eines klassischen Vortrags nahm der Politiker auf einem Sofa Platz und beantwortete in lockerer Atmosphäre offene Fragen zu Politik, Schule, Gesellschaft und dem ländlichen Raum. Themen waren unter anderem die Zukunft der Bildungspolitik, die Bedeutung des Ehrenamts, Digitalisierung an Schulen sowie Herausforderungen im Bayerischen Landtag, etwa die Zusammenarbeit mit der AfD.

Was lange selbstverständlich schien, ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr: Demokratie und liberale Freiheit in Europa stehen zunehmend unter Druck. Aktuelle Krisen und politische Entwicklungen führen uns deutlich vor Augen, wie wichtig es ist, diese grundlegenden Werte bewusst zu machen und ihre Bedeutung für unser Zusammenleben hervorzuheben.
Der Europatag bot dafür zahlreiche spannende Aktionen und Mitmachangebote:
In der ersten Pause präsentierte der gesamte Chor in der Aula die Europahymne mit dem Text der „Ode an die Freude“ und setzte damit ein musikalisches Zeichen für Zusammenhalt und Gemeinschaft in Europa.
Präsentation des Projekts an der Warden Park Primary Academy in Haywards HeathUnter dem Motto „Germany – a country to discover“ entwickelten die Schülerinnen und Schüler eine altersgerechte und interaktive Präsentation für Grundschulkinder in England, um das Interesse an der deutschen Sprache weiter zu fördern. Hintergrund ist die Entwicklung, dass Deutsch als Fremdsprache im Vereinigten Königreich zunehmend an Bedeutung verliert und an vielen Schulen nicht mehr unterrichtet wird. Dem wollte das P-Seminar mit neuen, kreativen Ansätzen entgegenwirken. Dabei war die Kooperation mit dem Freundschaftsclub ein zentrales Element, denn so konnten die Kontakte zu den Grundschulen hergestellt werden und die Seminarteilnehmer erhielten wertvolle Tipps zur Durchführung und Reisevorbereitung. Finanziell unterstützt wurde das Projekt von der Stadt Traunstein, der Sparkasse Traunstein sowie dem Förderverein des AKG.

Warum reparieren wir Dinge eigentlich immer seltener? Und was hat das mit der Zukunft unseres Planeten zu tun? Mit diesen Fragen beschäftigte sich ein besonderer Vortrag am Annette-Kolb-Gymnasium in Traunstein. Im Rahmen der Chiemgauer Medienwochen sprach der Physiker und ehemalige Generaldirektor des Deutschen Museums, Prof. Wolfgang M. Heckl, vor allen zehnten Klassen der Schule. Rund eine Stunde lang gelang es ihm, die Schülerinnen und Schüler mit seiner lebendigen und anschaulichen Art für ein Thema zu begeistern, das im Alltag oft übersehen wird: die Kultur des Reparierens.
Nach der Begrüßung durch Schulleiter Diether Thumser begann Heckl seinen Vortrag direkt mit einer Frage an die Jugendlichen: Wer hat zu Hause noch eine Nähmaschine oder einen Lötkolben? Und wer hat zuletzt etwas repariert? Die spontane Umfrage sorgte sofort für Aufmerksamkeit und machte deutlich, dass Reparieren für viele junge Menschen heute keine Selbstverständlichkeit mehr ist.
Dabei, so Heckl, sei Reparatur ein grundlegendes Prinzip der Natur. Ohne sie gäbe es kein Leben auf der Erde. Unser Körper etwa repariert täglich Schäden an der DNA, die beispielsweise durch UV-Strahlung entstehen. Schon auf molekularer Ebene sei Reparatur Voraussetzung dafür gewesen, dass sich aus einfachen Molekülen überhaupt Leben entwickeln konnte.
Von dort spannte der Wissenschaftler den Bogen zu unserem Planeten insgesamt. Mit dem berühmten Bild des „Pale Blue Dot“, geprägt vom Astronomen Carl Sagan, erinnerte er daran, wie einzigartig und zugleich verletzlich die Erde im Universum ist. Wenn wir diesen Lebensraum erhalten wollen, müsse sich auch unser Umgang mit Ressourcen ändern. „Bevor wir etwas wegwerfen, sollten wir überlegen, ob wir es nicht reparieren können“, lautete eine seiner zentralen Botschaften.

Bereits zu Beginn zog sie die beiden Klassen in den Bann: In selbstgefertigter Kleidung und Schmuck vom Kopf bis zu den Sohlen – in diesem Fall genähten Lederschuhen zeigte sie mit Hilfe von zahlreichen Bildern das Lagerleben auf. Szenen vom Kochen am offenen Feuer, handwerklichen Tätigkeiten, vom Wohnen in Zelten und vom Leben in einer mittelalterlichen Gemeinschaft. Dazu hatte sie eine Fülle an Anschauungsobjekten dabei – vom Alltagsgeschirr bis zu Werkzeugen und einigen Waffen sowie einem Schild - nach historischen Vorbildern gefertigt. So wurde Geschichte begreifbar im wahrsten Sinne des Wortes.
Frau Ramstötter lud die Schülerinnen und Schüler ein, nachzufragen, anzufassen und genau hinzuschauen. Dieses Angebot nahmen die Siebtklässler begeistert an: Es entstand ein reger Austausch mit vielen Fragen – vom Tagesablauf in einem Lager, über die Gefahr bei einem Katastrophenfall – ohne Handy - bis zur Frage nach den Toiletten. Und auch die Lehrkräfte lernten noch etwas, als sie Brennesselfasern in der Hand hielten, die zu Kleidung verarbeitet werden kann.
„Können wir nicht noch weiter machen?“, fragte eine Schülerin, als der Stundengong viel zu schnell ertönte.
Die Mischung aus fundiertem Wissen, lebendigen Erzählungen und echten Objekten machte den Besuch zu einem besonderen Lernmoment, der noch lange nachwirken wird.
Wir danken Frau Ramstötter ganz herzlich für den inspirierenden Einblick in die Welt der experimentellen Archäologie – und dafür, dass sie uns gezeigt hat, wie Geschichte über Bücher hinaus lebendig und erfahrbar wird.
Referentin Selina Flechsenhar, ehemalige AKG-Schülerin (ganz links)Im Rahmen des Themenkomplexes „Rohstoffgewinnung und Energiemanagement“ leitete Frau Selina Flechsenhar von der Firma SWIETELSKY am 4. Februar 2026 einen Workshop für den Geographie-Leistungskurs der 13. Jahrgangsstufe des Annette-Kolb-Gymnasiums. Selina Flechsenhar, eine ehemalige Schülerin des AKG, berichtete zunächst über ihren persönlichen Werdegang nach dem abgeschlossenen Abitur am AKG, dem Studium der Angewandten Geowissenschaften an der Montanuniversität Leoben, und stellte anschließend ihre Tätigkeit bei SWIETELSKY vor.
Das international tätige Bauunternehmen mit dem Hauptsitz in Linz gehört in der Baubranche zu den führenden Firmen in Zentral- und Osteuropa und setzt einen starken Fokus auf den nachhaltigen und verantwortungsvollen Umgang mit Rohstoffen.
Insbesondere ging Frau Flechsenhar auf ihre Arbeit im Stoffstrommanagement ein. Dieser Bereich beschäftigt sich mit der effizienten Planung sowie Steuerung von Materialflüssen auf verschiedensten Baustellen und stellt damit eine wichtige Rolle für eine nachhaltige Baubranche dar. Exemplarisch wurde dabei auch die Baustelle des Campus Chiemgaus in unmittelbarer Nachbarschaft des AKG vorgestellt. Es erwies sich, wie eng die geographischen Inhalte aus dem Unterricht mit realen Prozessen aus der Baubranche verknüpft sind.

Zu Beginn des Vortrags setzten sich die Jugendlichen in einer Gruppenarbeitsphase mit ihren Erwartungen auseinander. Themen wie gefährliche Apps, problematische Webseiten, Cybermobbing und richtiges Verhalten im Netz standen dabei im Mittelpunkt.
Im weiteren Verlauf wurde deutlich gemacht, dass Fehlverhalten im digitalen Raum schwerwiegende Folgen haben kann. Besonders betont wurde das hohe Entdeckungsrisiko im Internet: Über soziale Netzwerke wie Instagram, Facebook oder TikTok hinterlassen Nutzerinnen und Nutzer zahlreiche Spuren, die eine spätere Ermittlung ermöglichen. Auch die Auswertung eines Smartphones kann für Strafverfolgungsbehörden wichtige Hinweise liefern.
Ein Video des Influencers Falco Punch verdeutlichte anschaulich, welche Handlungen im Netz strafbar sind. Ein Schwerpunkt lag auf dem sensiblen Bereich kinder- und jugendpornographischer Bilder und Videos. Die Referenten erklärten, ab wann man sich bereits strafbar macht, und gaben wichtige Tipps, etwa das automatische Herunterladen von Medien zu deaktivieren und besonders vorsichtig in Gruppenchats zu sein. Auch das Weiterleiten solcher Inhalte stellt eine Straftat dar.

Bereits in den ersten Stunden begannen wir, die Stadt und ihre besondere Stimmung zu schätzen – vor allem am Abend. Bratislava zeigte sich im nächtlichen Lichterglanz von ihrer schönsten Seite. Besonders eindrucksvoll war der Blick von der Burg Bratislava auf die Donau, die erleuchtete Altstadt und das berühmte UFO, das Wahrzeichen Bratislavas – ein Moment, der vielen von uns im Gedächtnis bleiben wird.
Da unser Thema „soziale Teilhabe“ lautete, besuchten wir in Gruppen verschiedene NGOs, beispielsweise Greenpeace sowie Organisationen, die sich für Sinti und Roma oder für obdachlose Menschen einsetzen. Wir lernten ihre Arbeit kennen und tauschten uns über unser eigenes soziales Engagement aus. In einem Sprachkurs Slowakisch erfuhren wir außerdem, dass ein „Ohrwurm“ in der Slowakei ein „Käfer im Kopf“ ist und dass „Ahoj“ so viel wie „Hallo“ bedeutet. Außerdem blieb uns Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.

Der Wettbewerb widmet sich französischen Comics, die in Frankreich einen festen Platz in der (Pop-)Kultur haben und Menschen aller Altersgruppen begeistern. Wussten Sie, dass jedes vierte in Frankreich verkaufte Buch ein Comic ist? Diese kulturelle Bedeutung ist einer der Gründe, warum der Wettbewerb ins Leben gerufen wurde.
Die Klasse 9a hat sich für den Wettbewerb den Comic „Mardival“ ausgesucht, der aktuell im Französischunterricht gelesen und kreativ bearbeitet wird.
„Mardival“ erzählt eine spannende Geschichte, die Fantasie, Humor und gesellschaftliche Themen wie gesellschaftliche Ausgrenzung miteinander verbindet. Die Klasse setzt sich dabei nicht nur mit der Handlung und den Figuren auseinander, sondern entdeckt auch, wie Comics als Kunst- und Erzählform funktionieren – eine willkommene Abwechslung zum klassischen Schulbuch!

Wie schön ist doch die Winterzeit mit dem Schnee, der zu zahlreichen sportlichen Aktivitäten einlädt, all der Aufregung um Weihnachten und Sylvester herum, den wunderbaren Konzerten, welche die einen auf der Bühne, die anderen aus dem Zuschauerraum heraus feiern, den Weihnachtsbazaren, für die fleißig gebastelt und gebacken wird und und und…
Doch so schön diese Zeit ist, so anstrengend wird sie auch von vielen empfunden, zumal vor den Notenstandsberichten im Februar noch viele Tests und Schulaufgaben geschrieben werden müssen. Und so ist es inmitten des Glanzes und Glitzers für uns alle auch wichtig, zur Ruhe zu kommen, um die eigenen Gedanken und Gefühle hören und spüren zu können.

Wie fühlt es sich an, wenn es draußen kalt ist und ein warmer Kakao oder Plätzchen keine Selbstverständlichkeit sind? Wie kann es sein, dass in einem reichen Land wie Deutschland Familien nicht genug zu essen haben? Welche Ereignisse können dazu führen, dass ein Leben ganz anders läuft, als man es sich erträumt hatte?
Diese und viele weitere Fragen nahmen die EthikschülerInnen der 7. und 10.Klassen mit auf den Weg, als sie sich vor Weihnachten aufmachten, um Lebensmittel bei der Traunsteiner Tafel abzugeben. Nudeln, Schokolade, Tee, Lebkuchen, Kaffee, Mehl und vieles mehr hatten die SchülerInnen von zuhause mitgebracht, um sie bei Claudia Haider, der Vorsitzenden der Traunsteiner Tafel abzugeben.

Daneben griff der Mediziner aber auch noch andere Themen auf: Er spannte einen weiten Bogen von der Sensibilisierung für den Gebrauch der Sprache in Bezug auf Sexualität und die Notwendigkeit, den eigenen Körper bzw. eigene Grenzen zu kennen und seine Bedürfnisse diesbezüglich zu artikulieren, über unterschiedliche Formen der sexuellen Orientierung und den Umgang damit im Lebensraum Schule bis zu den Folgen von Diskriminierung und Ausgrenzung im Allgemeinen.
Die Schülerinnen und Schüler sowie die begleitenden Lehrerinnen Frau Peh und Frau Prock sowie unser Sozialpädagoge Herr Rinus waren nicht nur beeindruckt von der Fülle der Informationen, sondern auch vom Vortrag an sich, der so kurzweilig war, dass die Zeit wie im Flug verging.
Wir bedanken uns ganz herzlich dafür, dass den jungen Menschen so wichtige Themen nahegebracht werden.

In „Vom Mond aus betrachtet“ erzählt Anne Freytag von Freundschaft, Liebe und den großen Fragen des Erwachsenwerdens. Der Roman beleuchtet feinfühlig die Gedanken und Gefühle junger Menschen, die sich zwischen Erwartungen, Selbstfindung und emotionalen Umbrüchen bewegen. „Blaues Wunder“ hingegen thematisiert auf eindringliche Weise familiäre Beziehungen, Schuld und Verantwortung und zeigt, wie scheinbar perfekte Welten Risse bekommen können. Beide Werke zeichnen sich durch eine klare, eindringliche Sprache aus, die die Schülerinnen und Schüler schnell in den Bann zog.

Was heißt es, wissenschaftlich zu arbeiten?
Interessiert und neugierig zu sein, die Dinge nicht einfach hinzunehmen, sondern zu hinterfragen, wachsam zu bleiben und kritisch zu denken, Themen einzugrenzen und in ihrer Bedeutsamkeit zu erfassen, Neues zu entdecken und Altes zu prüfen, sich auszutauschen, umzudenken, sorgfältig zu arbeiten, auf Quellen zu verweisen, …
Die Liste ließe sich lange fortschreiben!
Wissenschaftlich zu arbeiten bedeutet aber auch, Lektüre sorgfältig auszuwählen und sinnvoll in das eigene Schaffen einzubinden. Wie dies gelingen kann, erfuhren die Schülerinnen des W-Seminars Ethik, welches den gesellschaftlichen Umgang mit der als solche gelesenen Weiblichkeit zum Gegenstand hat, bei einem gemeinschaftlichen Ausflug zur Universitätsbibliothek Salzburg.

Von demokratischen Grundsätzen überzeugt zu sein, den absoluten Wert jedes Lebens anzuerkennen und in Freiheit denken und reden zu können – all dies ist für unsere Gegenwart, vor allem aber auch für die Zukunft unserer Jugend von unendlich großer Bedeutung. Dass wir solche Notwendigkeiten nicht für selbstverständlich nehmen dürfen, wir achtsam bleiben und für unsere Überzeugungen einstehen müssen, für immensen Mut und den unerschütterliche Einsatz für das Gute und Gerechte, dafür stehen Sophie Scholl und ihre Mitstreiter.
Im Rahmen des Demokratiefests der Stadt wurde von der Stiftung Die Weiße Rose e. V. die Ausstellung Willi Graf und die Weiße Rose nach Traunstein übermittelt. Die Ethikgruppen der 7. und 10. Klassen sowie das W-Seminar Ethik besuchten diese in der vergangenen Woche. Auf acht großen Bannern im Foyer des Traunsteiner Rathauses werden die Geschichte der Widerstandsgruppe und auch ihre erbarmungslose Vernichtung beschrieben.
Vorbereitet haben sich alle Lerngruppen durch die Reflexion, was eine Demokratie ausmacht und was es bedeutet, wenn sie in einzelnen oder mehreren ihrer Bestandteile abgeschafft wird sowie die Auseinandersetzung mit der Frage, was wir heute von Sophie Scholl und der Weißen Rose lernen können.
Im Ethikunterricht ergeben sich zahlreiche Anknüpfungspunkte zur Thematik der Ausstellung.

Mit großer Freude und Engagement lasen sie spannende Geschichten, lustige Erzählungen oder auch klassische Kinderliteratur vor. Die Grundschülerinnen und Grundschüler hörten aufmerksam zu, stellten neugierige Fragen und ließen sich von der Begeisterung der Vorlesenden anstecken.
Für viele unserer AKG-Schülerinnen und -Schüler war es ein besonderes Erlebnis, an ihre alten Schulen zurückzukehren und nun selbst Verantwortung zu übernehmen – als Lesebotschafter sowie Vorbilder für jüngere Kinder. Der Vorlesetag machte einmal mehr deutlich, wie vielfältig und verbindend Vorlesen ist.
Ein herzliches Dankeschön an alle teilnehmenden Schülerinnen und Schüler des AKG für euren Einsatz!

Mit viel Energie, Humor und kreativen Ideen gestaltete die französisch Lektorin Manon Brunas mehrere interaktive Unterrichtsstunden. Durch spielerische Sprachübungen, kleine Dialoge und abwechslungsreiche Aktivitäten brachte sie die Klassen zum Mitmachen – und sorgte für spürbare Begeisterung.
Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie vielfältig Frankreich ist, und wagten sich schnell an erste eigene Sätze auf Französisch. Dabei wurde deutlich: Französisch besteht nicht nur aus Grammatik und Vokabeln – es ist eine lebendige Sprache, die Menschen verbindet, in vielen Ländern gesprochen wird und zahlreiche Türen öffnet.
Und am Ende waren sich alle einig: Französisch macht richtig Spaß!

Um diese Fragen ging es bei der diesjährigen Auftaktveranstaltung der AKG-Schulgemeinschaft am ersten Freitag des neuen Schuljahres 2025/26.
Schon im vergangenen Schuljahr hatten die Fachschaften Ethik und Religion ein Konzept entworfen, welches an diesem Tag vor allem durch Schülerinnen und Schüler eindrucksvoll umgesetzt wurde.
So konnte man etwa staunend erleben, wie viele Sprachen am AKG gesprochen werden, erfahren welchen Wert Schülerinnen und Schüler dem Schutz der Erde beimessen und mitfühlen, wie sehr unser Miteinander am AKG von Großzügigkeit und unser Blick auf die Welt von Hoffnung geprägt sind.
Vielleicht lässt sich die Botschaft unserer Feier am treffendsten durch die Titel der beiden Songs zusammenfassen, welche der Lehrer/innen- und Schüler/innen-Chor zu Anfang und Ende der Veranstaltung vortrug: WHAT A WONDERFUL WORLD – COUNT ON ME!