Schüler der 10. Klassen besuchen das Ausbildungslabor der AlzChem in Trostberg

18 19 AlzChem
„Bewaffnet“ mit Schutzbrillen und La­bor­mänteln

Nach einer herzlichen Begrüßung, einer kurzen Si­cher­heits­ein­wei­sung und der Besprechung der chemischen Hintergründe hieß es am Mittwoch, den 10. 07. für 13 Chemieinteressierte der 10 a und 10 b: Rein in die La­bor­män­tel, Schutzbrillen auf und ab ins Labor! Wir wa­ren im Ausbildungslabor der AlzChem eingeladen und durf ten dort mal so „richtig echte Chemielaborluft“ schnuppern! 

Entgegen der allgemeinen Erwartung stinkt und raucht es da aber nicht: Ganz einfach deswegen, weil dort selbs­tver­ständ­lich Sicherheit und Arbeitsschutz groß geschrieben werden und stinkende Che­mi­ka­lien (ja, die gibt es dort, z. B. Essigsäureanhydrid) nur im Abzug gehandhabt werden. Jeder Schüler wurde von einem Laboranten- oder Chemikanten-Azubi fachkundig betreut und so waren Begriffe wie KPG-Rührer, Heizpilz, Kugelkühler, Rührfisch, Tropftrichter und abnutschen (ohne „k“!!) schnell kein Geheimnis mehr. Am Ende des Vormittags lag es dann vor uns: Das „4-Acetaminophenol“ (aka Paracetamol). Ab in den Trockenschrank damit, nach einem leckeren Mittagsschmaus in der Kantine wurde schließlich das getrocknete Produkt gewogen und die Ausbeute bestimmt. Nach der Ab­schluss­be­spre­chung mit dem Ausbilder der Chemikanten, Herrn Brandl, gings dann zurück nach Traunstein.

Herzlich danken wir der Firma AlzChem, den Ausbildern Herrn Faust und Herrn Brandl für die Organisation und Betreuung sowie den überaus hilfsbereiten Azubis für die Anleitung und Hilfestellung am Labortisch und im Abzug.

Markus Tischer