2016/17

DSC01862 2Die Klasse 5 f mit ihren Starter-Packs.

Der Übertritt an die weiterführende Schule ist ein großes Ereignis und markiert den Beginn eines neuen Lebens­abschnitts. So ist den neuen Fünftklässlern des AKGs der enthusiastische Optimismus von den Gesichtern ab­zu­le­sen. Auf sie warten ja auch eine Menge spannender Dinge: Eine lehrreiche Zukunft, viele neue Freund­schaf­ten... und die vorbestellten Starter-Packs! Diese wur­den ihnen am Dienstag von den Schülern des Schul­laden-Teams überreicht.

Selbstverständlich wird auch der reguläre Verkauf am Schulladen dieses Jahr fortgesetzt, sogar besser denn je!

Vertrauen und Rücksicht, Selbstbewusstsein und Per­sön­lich­keits­stär­kung. Training für die Jahrgangsstufe 9 zum richtigen Handeln in Ge­fahr­ensi­tu­atio­nen.

pack mas 9 16 17 1Der Klassiker unter den Aufwärmspielen: Die Lösung des gordischen Knotens lockert die Stimmung deutlich!

Sinnvoller können die letzten Schultage kaum genutzt werden, als den Schülerinnen und Schülern die Ge­legen­heit zu geben, im geschützten Raum der Klas­sen­­ge­mein­­schaft zum einen Vertrauen zu festigen, zum anderen sich aber auch un­be­kannten Ge­fahr­ensi­tuatio­nen zu stellen und diese zu reflektieren.

Kurze Inputphasen gefolgt von praktischen Übungen mit anschließender Reflektionsmöglichkeit in der Gruppe und der Fixierung von zuge­hörigen Leit­sätzen defi­nierten die Grund­struk­tur des Programms.

Spielerischen Elementen folgten an­geregten Dis­kussionen, Handlungs­­maximen wurden ver­schrift­licht und anschließend immer wieder praktisch erprobt.

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Seit Freitag, dem 18. 08. 2017, steht nun der Kran in unserer Baugrube und es geht wohl bald rich­tig los!

Bei den Projekttagen in der letzten Schulwoche wurde den 5. Klassen am 26. und 27. Juli 2017 das Medienkompetenztraining "Fairnetzen" an­ge­bo­ten. Thematische Bereiche, mit denen sich die Kinder in spielerischer Art und Weise auseinandersetzten, waren dabei Medienkunde, Medienkritik und Mediennutzung. Vorrangig geht es darum, die Kinder im Zeitalter von Smartphone, Tablet & Co im Hinblick auf die eigene Mediennutzung zu sen­si­bi­li­sie­ren, die Vorteile des World Wide Webs zu erfahren, aber auch die damit verbundenen Gefahren zu erkennen und sich sinnvoll vor ihnen zu schützen.

Fairnetzen Logo 210copyright kmdd

Dass dieses Thema auch bei den Eltern von großem Interesse ist, hat der zuvor terminierte Elterninformationsabend von Frau Peh und Herrn Ziegmann bestätigt. Knapp 50 Eltern besuchten die Abendveranstaltung, erhielten somit einen Einblick in "Fairnetzen" und es entwickelte sich im Anschluss eine für alle Seiten gewinnbringende Gesprächsrunde.

"Toll, dass Sie das am AKG anbieten, das ist so wichtig", verabschiedete sich eine Mutter an diesem Abend.

In ähnlicher Weise entwickelten sich auch mit den Schülerinnen und Schülern im Anschluss an die jeweiligen Spiele Gesprächs- und Diskussionsrunden.

Anhand des im Training Erlebten und ergänzend durch die eigene Erfahrungswelt konnten daraus von den Kindern selbstständig Leitsätze entwickelt werden, die im medialen Umgang miteinander aber auch für das eigene Nutzungsverhalten wichtig sind.

"Damit haben wir doch noch gar nichts zu tun", wirft ein Schüler anfangs in die Runde und ist mit dieser Ansicht nicht ganz allein. Es ist 07:45 Uhr. Schulbeginn. Die Klasse 7 c des AKG sitzt in einem Stuhlkreis im Klassenzimmer und die meisten Schülerinnen und Schüler wissen nicht genau, was sie in den beiden kommenden Tagen erwartet. Ein Kompetenztraining zum Thema Sucht und Drogen steht auf dem Programm, aber darunter können sich die meisten nicht so recht etwas vorstellen.

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Das Kompetenztraining "Maßhalten – Aktiv gegen Sucht" ist eines von drei Präventionsprogrammen, die in der Unterstufe des AKG an­ge­bo­ten werden. Ziel ist hierbei die Sensibilisierung der Ju­gend­li­chen für das Thema "Sucht und Drogen" und die aktive Aus­einan­der­set­zung mit unterschiedlichen Facetten dieses The­mas.

In einem ersten Block steht die Wissensvermittlung über verschiedene Suchtformen und Drogenarten im Vordergrund. Die Bedeutung der Begriffe Sucht und Genuss wird erarbeitet und die Jugendlichen erkennen, dass die Grenze zwischen beiden Ver­hal­tens­wei­sen nicht eindeutig zu definieren, sondern fließend ist.

Nach und nach trudeln die zehnten Klassen am Bahnsteig Gleis 2 ein. Es ist Sonntagmorgen, 07:30 Uhr. Nur kurze Zeit später setzt sich der Zug in Bewegung, verlässt mit gut siebzig Schülerinnen und Schülern sowie sieben Lehrkräften den Traunsteiner Bahnhof Richtung Berlin. Ein ab­wechs­lungs­reiches kulturelles Programm wartet dort auf die Rei­se­grup­pe, die schlappe zehn Stunden später im Berliner Hauptbahnhof einfährt.

16 17 Berlin BBTor

Nach dem Beziehen der Zimmer im Hostel am Prenzlauer Berg ging's wieder stadteinwärts, und auf einem Abend­spazier­gang von der Friedrichstraße entlang der Spree mit Blick auf die Reichstagskuppel hin zum Bran­den­bur­ger Tor konnten erste Eindrücke von der deutschen Haupt­­stadt gesammelt werden. Anschließend stand ein Besuch auf der Reichs­tags­kuppel an, wo der erste Tag mit einem romantischen Sonnenuntergang ausklang.

Ein idyllisch gelegenes nordamerikanisches Dorf, ein strahlender Spät­sommer­tag und ... eine Leiche im Wald. Mehrere Dorfbewohner ent­de­cken den Toten, doch niemand ruft die Polizei, denn alle befürchten, etwas mit dem Ableben des mysteriösen Fremden zu tun zu haben.

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Wie wird man eine Leiche unbemerkt los? Woran ist Harry - so der Name des Verblichenen - gestorben? Und wer ist wirklich für sein irdisches Ende verantwortlich? Die Beantwortung dieser Fragen beschäftigte die unfreiwilligen Finder der Leiche ebenso wie das Publikum, das sich am 16. und 19. Juli 2017 in der Aula des Annette-Kolb-Gymnasiums die Inszenierung des Hitchcock-Klassikers Immer Ärger mit Harry ansah. Eine Handvoll theaterbegeisterter Schülerinnen der Oberstufe hatte sich in den Pfingstferien zusammengefunden und die schwarze Komödie rund um die lästige Leiche einstudiert.

Am Montag nach den Pfingstferien war es wieder so weit: Der zweite Besuch eines Jugendkonzerts der Münchner Philharmoniker stand den an Musik interessierten Schülern und Schülerinnen des AKGs bevor.

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Die Fahrt wirkte wegen des Schienenersatzverkehrs auf der Strecke München-Salzburg mehr wie ein Abenteuer­trip als eine Schulexkursion. Die Distanz zwischen Prien und Rosenheim legten wir in einem Bus zurück, dessen Innenraum eher einer Sardinenbüchse als einem Ver­kehrs­mit­tel ähnelte. Doch mit viel Elan und Kör­per­kon­takt meisterten wir die Fahrt mit bester Laune, nur um festzustellen, dass wir in Rosenheim unseren Folgezug verpasst hatten. Zu diesem Zeitpunkt war klar, dass wir das erste der drei aufgeführten Stücke nicht mehr hören würden. Trotzdem ließen wir den Mut nicht sinken und kamen nach einer sportlichen Einlage in der U-Bahn-Station nur leicht verspätet im Konzerthaus an.

Den Höhepunkt des K.i.d.Z.-Jahres für alle achten Klassen stellte die Forscherwoche im Hochgebirge auf der Jamtalhütte in Österreich dar. Vier Stationen (Gletscherkunde, Vegetation, Umweltethik und Tourismus) wurden von allen Schülern durchlaufen, wobei die Auswirkungen des Klimawandels im Vordergrund standen.

Gruppenbild kleinDie Forscherwoche auf der Jamtalhütte für alle Schüler der achten Klassen

Wie entwickelt sich der Wintertourismus? Gibt es neue Strategien für die Zukunft eines naturverträglichen Tourismus? Wie verschieben sich die Vegetationszonen und was ist das überhaupt? Warum schmelzen die Gletscher und welche Probleme bereitet das in Zukunft? Und wie funktioniert eigentlich die wissenschaftliche Forschung in allen diesen Gebieten?

So vielfältig waren die Fragestellungen, die von den Schülern unter Anleitung von Experten der Uni Inns­bruck, der BOKU Wien und den Tiroler Landesforsten auf ganz vielfältige Weise bearbeitet wurden.

Vom 1. bis zum 3. Juni 2017 unternahmen die Schulsanitäter des Annette-Kolb-Gymnasiums Traunstein einen Ausflug in das Jugendhaus in St. Leonhard am Wonneberg. Dort trainierten sie viel für den echten Notfall. Zum Üben stellten sich Franz Huber, Cedric Hofmann und Marina Albrecht vom Malteser Hilfsdienst zur Verfügung. Sie zeigten den Sanitätern wie man reanimiert, wie die Seitenlage ausgeführt wird und viel Anderes. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von Frau Gilhuber und Herrn Herzog.

16 17 Schulsani Ausflug

Am ersten Tag wurden den 12 Teilnehmern ihre Zimmer gezeigt. Danach traf sich die ganze Gruppe an der Lagerfeuerstelle, dort wurden verschiedene Spiele gespielt, um die Teamarbeit zu stärken. Im Anschluss hatten die Schulsanitäter etwas Zeit für sich, danach gab es Essen vom Grill. Am späteren Abend durften alle noch gemeinsam beisammensitzen, bis es für die Jüngeren Zeit wurde schlafen zu gehen. Die Älteren durften etwas länger wach bleiben.

Am zweiten Tag gab es um halb neun Frühstück, nach diesem hatten die Kinder wieder Zeit für sich.

Später kam Marina Albrecht und gemeinsam wurde der Tages­ab­lauf geklärt, der auch gleich mit Erste Hilfe begann. Bei ver­schie­de­nen Stationen wurden den Sanitätern verschiedene Erste-Hilfe Maß­nah­men gezeigt und anschließend durften sie diese selbst üben.

210 Mädchen im Bahngleis 2Gefährliches Spiel im Bahngleis

Höher, schneller, weiter. Dieses Motto von Spitzensportlern, die sich mitunter, um ihre Ziele zu erreichen, manchmal illegaler Methoden bedienen, scheinen sich Jugendliche in der heutigen Zeit in anderer Weise zu eigen zu machen. Motiviert durch die Frage, wie man die eigene Person in Zeiten von Facebook, Instagram und Co besser in Szene setzen kann, riskieren Kinder Kopf und Kragen und sind sich der Gefahr nicht einmal bewusst. „Wir haben doch auf den Zugfahrplan geschaut, da kommt jetzt kein Zug“, rechtfertigen sich Schülerinnen in naiver Art und Weise gegenüber der Bundespolizistin Michaela Hofmeister. Dass beispielsweise Güterzüge oder Fernzüge nicht im Fahrplan stehen, weil kein Halt im Bahnhof vorgesehen ist, macht die Jugendlichen zum ersten Mal stutzig. „Das wussten wir nicht“, gaben die Mädchen zu und beginnen, ihr Verhalten zu hinterfragen. Riskanter, gefährlicher, kopfloser könnte man das oben genannte Motto umdeuten.

Am Dienstag war es soweit: Die Teilnehmer am Wahlkurs "Kajak" - ein bunter Haufen Anfänger und alte Hasen (Häsinnen?) haben die Paddelsaison am Chiemsee bei strahlendem Sonnenschein eröffnet.

16 17 Kajak alle

Nach einer kurzen Einweisung und Sicherheitscheck ging es vom Strandbad Chieming aus auf eine gemütliche Runde am Ufer entlang Richtung Norden. Beim Passieren des Dampferstegs galt es zunächst, ein paar Halb­wüchsigen auszuweichen, die versucht haben, durch Hineinspringen unsere Boote zu versenken. Wir blieben jedoch locker und umkurvten die Rowdies großräumig mit Sicherheitsabstand.

Am Ende der Tour machte dann der eine oder andere Teilnehmer beim Strandbad doch noch Bekanntschaft mit dem nassen Element - bei Kenterübungen mit an­schlie­ßen­der Bootsbergung im überraschend warmen Chiemsee. Falls das Wetter schön bleibt, werden wir am Donnerstag gleich noch einmal in See stechen. Und nach der Ferienpause hoffen wir auf ein stabiles Hoch, damit wir regelmäßig üben können.

In diesem Sinne: schöne Pfingstferien!

B. Kosak

Brexit, Rechtsruck, schwindendes Vertrauen bei den Bürgern: Die Eu­ro­päische Union ist zurzeit nicht in Hochform. Umso schöner ist es dann, wenn die Europaabgeordnete Maria Noichl aus Rosenheim am AKG vor­bei­schaut und gutgelaunt, bodenständig, energiegeladen, ernsthaft be­sorgt aber hochgradig optimistisch von ihrer Arbeit im Europäischen Parlament erzählt.

16 17 Noichl

Bei Ihrem Besuch am 05. 05. 2017 entwarf sie zuerst einmal das Bild eines Mehrparteienhauses mit 28 Wohnungen, um den Schülerinnen und Schülern der 9. Jahr­gangs­stu­fe die Arbeit der EU vor Augen zu führen. Die 28 Wohneinheiten, so Noichl, seien Privatsphäre, in welche keiner eingreifen dürfe. Die Regeln auf dem Flur hingegen müssten immer wieder gemeinsam besprochen und neu verhandelt werden. Und hier betonte die Eu­ro­pa­parla­men­ta­rierin mit Nachdruck die Einhaltung der Freiheitsrechte als unverrückbare Grundlage für das Zusammenleben.

Auf Einladung der Jugendoffizierin der Bundeswehr aus Bad Reichenhall Kristin Brinckmann konnten 22 Schülerinnen und Schüler der Q 11 gemeinsam mit dem Gymnasium Berchtesgaden im Planspiel POL&IS das politische Weltgeschehen bestimmen.

16 17 Polis

Recht friedliebend, zurückhalten aber hoch motiviert betraten die jugendlichen Akteure die Weltbühne. In ihren Rollen als Staats- und Regierungschefs, Umwelt- und Wirtschaftsminister machten sich die Schülerinnen und Schüler daran, ihre Region zu vertreten: Viel wurde für den örtlichen Umweltschutz getan, zaghaft die ersten Verträge mit anderen Regionen geschlossen und zudem massenhaft Diplomaten entsendet, um internationale Krisen in den Griff zu bekommen. Arabien brachte die Gleichstellung der Frau auf den Weg und in China wollte man zuerst einmal die Pressefreiheit einführen. Selbst die Region Nordamerika übte sich in ungewöhnlicher Weise in diplomatischer Zurückhaltung.

16 17 Reinahrdt

Zunächst begeisterte er die 9. Klassen mit einer Lesung aus den Edel­weiß­piraten: Die Rahmenhandlung bildet die Bekanntschaft des 16-jährigen Daniels mit einem alten Mann, der ihm sein Tagebuch überlässt, in dem dessen Geschichte, die eines Mitglieds der Edel­weiß­piraten, erzählt wird.

Diese Gruppe von Jugendlichen entzog sich zur Zeit des National­sozialismus der Hitlerjugend und aus dem anfänglichen Protest gegen die Beschneidung ihrer Freiheiten und ihres Selbst­bestimmungs­rechtes entwickelte sich ein Unrechtsbewusstsein bezüglich des NS-Regimes und ein aktiver politischer Kampf trotz des Wissens, was dies für jeden Einzelnen bedeuten konnte. Denn sowohl die Gestapo als auch die SS schlugen mit aller Härte zurück - ohne Rücksicht auf das Alter der Mitglieder der Gruppe.

Der 16-jährige Daniel liest all dies und sieht den Alten nun mit anderen Augen. Letztendlich erkennt er auch, welche Bedeutung dies alles für ihn selbst und sein eigenes Leben hat.

Wissenschaftler kleinDie Experten (v. l. n.r.): Feichtinger, See­holzer,  Stiehler, Keuschnig, Braun, Freier, Strele und Hamberger

Im Rahmen des fächerübergreifenden Jahr­gangs­stu­fen­pro­jekts „KidZ21 – kompetent in die Zukunft“ mit dem Thema Klima­wandel waren acht renommierte Wis­sen­schaft­ler und Experten am AKG. Sie führten mit den 87 Schülern der 8. Klassen Work­shops durch, die sich allesamt mit Ursachen, Kennzeichen und Auswirklungen des Klima­wandels befassten.

Am Sonntag, 12. März morgens um 10 Uhr, trafen wir uns zusammen mit der Big Band der Musikschule Emertsham zu einer Matinee in der Aula des AKG. Unsere Big Band Matinee blickt bereits auf eine große Tradition im Schulleben des Gymnasiums zurück, und wir Big-Bandler gehen jedes Jahr mit sehr großem Fleiß und Freude bei intensivem Zeitaufwand an die Vorbereitung dieses Konzerts heran.

16 17 BiBaMatinee

Mehrere 100 Besucher lauschten dem Big Band-Sound aus allen Stilrichtungen von Blues, Funk, Jazz und Top Hits aus der Filmmusik.

Den Start gestaltete mit 10 Stücken die Big Band aus Emertsham unter der Leitung von "Poldi" Gnedel, der die Band seit Jahren erfolgreich nach dem Motto "Spaß am gemeinsamen Musizieren" leitet. Durch das Programm führte humorvoll die Sängerin Regina Huber, die durch Ihre gewaltige Stimme die Zuhörer immer wieder begeisterte.

In Windeseile – an nur einem Schulvormittag – verabschiedeten engagierte und motivierte Abgeordnete des Bayerischen Landtags einen Gesetzentwurf zur Schulreform. Dieses Tempo schaffen allerdings nur Schülerinnen und Schüler des AKG beim Planspiel "Der Landtag sind wir".

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Am Freitag, dem 10. März, schlüpften ca. 50 Schülerinnen und Schüler der 10. Jahrgangsstufe in die Rollen von Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten verschiedener Fraktionen. Zuerst stand die kon­sti­tu­ieren­de Sitzung auf dem Plan, die von der Alterspräsidentin (Johanna Mayer) geleitet wurde und mit der Wahl der Land­tags­prä­si­de­ntin (Theresa Roos) ihren Höhepunkt erfuhr. Anschließend begann die Arbeit. Auf der Tagesordnung stand die Aus­einander­setzung mit einem Gesetzentwurf der SPD-Fraktion, der das Sitzenbleiben abschaffen und die Grund­schul­zeit verlängern soll.

Die hochmotivierten Parlamentarierinnen und Parlamentarier dis­ku­tier­ten eifrig in ihren Fraktionen und brachten anschließend ihre Standpunkte in den Ausschüssen ein. Im federführenden Aus­schuss für Bildung und Kultus, der souverän von einer CSU-Ab­ge­ord­ne­ten (Kate Laudel) geleitet wurde, wurde erörtert, ab­ge­wo­gen und um Kompromisse gerungen. Im Hintergrund gab es fach­kun­di­ge Hinweise der Spielleiter des Centrums für an­ge­wandte Po­li­tik­for­schung (CAP) in München.

Herausragende Schülerprojekte zur Herausforderung "Klimawandel" um­rah­men den Vortrag von Prof. Dr. Hartmut Graßl am AKG

Schülerprojekte kleinAusstellung der Schüler-Projektarbeiten zu KidZ Klimawandel (im Bild ein Solarhaus und Gletschermodell)

Im Rahmen des Projektes "k.i.d.Z.21 – Schüler kom­pe­tent in die Zukunft", das die Universität Innsbruck zusammen mit dem AKG in diesem Schuljahr für alle 8. Klassen zum ersten Mal durchführt, fand in unserer Schule eine Präsentation gelungener Schülerprojekte zum Thema "Klimawandel" statt. Ein weiteres Highlight war der Vortrag von Prof. Dr. Hart­mut Graßl unter dem Titel "Schaffen wir die Ziele des Klimaschutzabkommens von Paris?". Zur Begrüßung betonte Direktor Bernd Amschler den Auftrag seiner Schule, Schüler kompetent für die Zu­kunft zu machen. Schule sei zudem auch ein Ort, an dem sich Schüler und Wissenschaftler treffen können, um das große Thema "Klimawandel" gemeinsam zu erarbeiten.

Wie kann es sein, dass ein unbescholtener Staatsbürger zum Terroristen wird? Warum kann vermeintlicher Glaube über jegliche Vernunft siegen? Und warum sollten wir als aufgeklärte Gesellschaft dieses Thema offen und kritisch angehen?

Christian Hanreich liest aus Morton Rhues 'Dschihad online'Christian Hanreich liest aus dem aktuellen Roman von Morton Rhue für die Jgst 10 des Annette-Kolb-Gymnasiums

Diese und weitere Fragen wurden bei der be­ein­drucken­den Lesung von Christian Hanreich aus Morton Rhues Roman ‚Dschihad online‘ aufgeworfen, die in der Bibliothek der Stadtbücherei Traunstein stattfand.

Die Schülerinnen und Schüler wurden durch die gelesenen Szenen und die darauf folgenden Gespräche für die Brisanz des Themas sensibilisiert und Er­klä­rungs­ver­su­che wurden gewagt.

Auch wurde die Frage thematisiert, warum der Roman in den USA noch nicht veröffentlicht wurde, wo er in der deutschen Übersetzung doch bereits seit Längerem auf dem Markt ist.

16 17 Jugendoffizierin

Nur wenige Tage, nachdem der Deutsche Bundestag sein Mandat zum Bundeswehreinsatz in Mali erteilt hatte, kam die neue Jugendoffizierin aus Bad Reichenhall Kristin Brinckmann ans Annette-Kolb-Gymnasium.

Im Rahmen des Sozialkundeunterrichts hielt sie einen Vortrag über die aktuelle sicherheitspolitische Lage und die Rolle der Bundeswehr. Sie erläuterte das enge Eingebundensein Deutschlands in internationale Organisationen wie die UNO und die NATO, gab einen umfassenden Überblick über die vielfältigen Aufgaben der Bundeswehr und kam auf die aktuelle Syrienkrise, deren Entstehung, Verlauf und den derzeitigen Ent­wick­lungs­stand zu sprechen. Recht anschaulich für die Schülerinnen und Schüler der 12. Jahrgangsstufe untermauerte sie ihre Kenntnisse mit zahlreichen Darstellungen, Grafiken und kurzen Filmsequenzen.

Auf eine sehr sympathische und zugängliche Art und Weise erhielten die Zuhörer so Einblick in das nicht leicht zu greifende weltpolitische Geschehen. Wir bedanken uns bei Frau Brinckmann sehr herzlich.

M. Bösl

urban trail kleinStadterkundung auf eigene Faust

33 Schülerinnen und Schüler aus der Q11 und Q12 er­fuh­ren im dicht gefüllten Hörsaal der LMU, warum Warm­wasserziele austauschbar sind und dass natural-hazards eher verziehen werden als man-made-hazards.

Mit diesen Fachbegriffen aus der Tourismuswirtschaft wurden unsere Oberstufenschüler in der Vorlesung von Geographie-Professor Jürgen Schmude konfrontiert, be­vor sie nach längerem Anstehen in der TU-Mensa ein delikates Mahl bekamen.

Am Nachmittag führte dann der "urban-trail" durch Haid­hau­sen. Dies ist ein modernes Stadt­führungs­konzept, das individuelle Wege und Verweildauern ermöglicht, in­dem die Teilnehmer mittels von Ent­deckungs­aufträgen eingenständig ein Stadtviertel erkunden.

C. Lämmel

Traunstein - Bei der Vorstellung der P-Seminar-Projekte konnte man vieles bestaunen: Verrückte Instrumente, eine Ausstellung zur Brauereigeschichte, französische Musik und verkleidete historische Persönlichkeiten – und nicht zuletzt ein preisgekröntes P-Seminar zur Nachhaltigkeit…

StadtführungDas P-Seminar: Stadtführung einmal anders

Die Projektseminare der gymnasialen Oberstufe sollen die Schülerinnen und Schüler auf das Studium bzw. die Arbeitswelt vorbereiten, sowie neben wegweisenden Erfahrungen vor allem soziale und personale Kompetenzen vermitteln. Am vergangenen Donnerstag, den 26. 01. 2017 war es endlich so weit: Nach einer eineinhalbjährigen Planungs- und Durchführungsphase konnten die neun Projektgruppen des Abiturjahrgangs 2017 des Annette-Kolb Gymnasiums Traunstein ihre Ergebnisse auf einer Abschlussveranstaltung einem breiten Publikum präsentieren.

Die Multivisionsshow "REdUSE - Über unseren Umgang mit den Res­sour­cen der Erde" zu Gast am Annette-Kolb-Gymnasium

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Dieses Jahr war der "Earth Overshoot Day" am 8. August 2016. Von diesem Tag an entnahm die Menschheit mehr Holz, Kulturpflanzen und Futtermittel als diese auf unseren Wald-, Acker-, Weideflächen und in unseren Fischgründen regeneriert werden können. Dazu werden Treibhausgase in größerem Umfang emittiert, als sie von Wäldern und Ozeanen absorbiert werden können.

Am Donnerstag, dem 8. Dezember, gestalteten die Schüler und Lehrer des AKG ein Adventskonzert, bei dem für jeden Geschmack etwas dabei war. Drei wundervolle kleine Engel moderierten das Programm.

Adventskonzert 2 270Die engelsgleichen Moderatorinnen Lotte Niggl, Eva Roeder und Lara Schmid verzaubern das Publikum

Mit einer Mischung aus Barock und Moderne führte das Orchester mit einem Ausschnitt aus dem „Phantom der Oper“ in das Programm ein. Die Stub‘nmusi, das Vokalensemble und der große Chor führten durch den weiteren Teil der ersten Hälfte des Konzerts.

16 17 Grundausbildung

An ihrem schulfreien Buß- und Bettag, Mittwoch dem 16. 11. 2016, haben 12 Schulsanitäter der Malteser vom Annette-Kolb-Gymnasium und vom Chiemgau-​Gym­na­si­um den Tag genutzt, um die Grundausbildung zum Schul­sa­ni­tä­ter zu erwerben bzw. ihre Kenntnisse in Erster Hilfe wieder aufzufrischen. Von 09:00 Uhr in der Früh bis in den späten Nachmittag wurden den Erst­hel­fern verschiedene wichtige Maßnahmen erklärt, z. B. weshalb bei Bewusstlosen der Kopf überstreckt werden muss, wie die Seitenlage richtig angewendet wird und noch viele Dinge mehr.

Das Sams, Herr Bello, der Franz oder auch Lippel – um nur einige der "Helden" des diesjährigen Vorlesetags zu nennen – begeisterten ihr Publikum.

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Im Rahmen des bundesweiten Vorlesetags, der von der ZEIT, der Stiftung Lesen und der Deutschen Bahn jährlich durchgeführt wird, nahm das Annette-​Kolb-​Gym­na­sium Traunstein auch dieses Jahr unter dem Titel "Große lesen für Kleine" an der Aktion teil. Dabei gingen Schülerinnen und Schüler ab der Klas­sen­stu­fe 6 zurück an ihre eigene Grund­schule, um mit den Kindern dort eine Stunde zu gestalten. Es wurde nicht nur vor­ge­le­sen, sondern auch gespielt, gebastelt und gemalt.

Zwei unserer zehnten Klassen besuchten in einer ganztägigen Exkursion das Forschungszentrum Garching. Im PhotonLab der LMU und im Science Lab der TUM gewannen sie Eindrücke vom wissenschaftlichen Ex­pe­ri­men­tie­ren im Studium.

16 17 Photonlab10bFoto: Dr. Stähler-Schöpf

Das Laserlabor PhotonLab der LMU am Max-Planck-In­sti­tut für Quantenoptik vermittelt mit einer Vielzahl von Ex­pe­ri­men­ten einen Einblick in die ver­schie­dens­ten Ein­satz­mög­lich­kei­ten von Lasern; so konnten unsere Schü­ler u. a. die Dicke ihrer Haare messen, die Zucker­kon­zen­tra­tion in Cola mit Hilfe von Brechung ermitteln oder Musik mit einem Laserstrahl übertragen.

Der zweite Block fand an den Einrichtungen der TUM statt; hier führten die Schüler anhand zweier Ex­pe­ri­men­te (Interferometrie und opti­sche Ab­bil­dun­gen) Un­ter­su­chun­gen durch, die auch später im Studium Inhalt physikalischer Praktika sind.

Eine kleine Fotogalerie finden Sie unter "Fotos".

A. Stadler

Persönlichkeitsbildung im Bereich der Gewalt- und Suchtprävention

Pack mas Urkunden 270AKG-Schüler mit Pack ma's-Urkunden

Das Profil des Annette-Kolb Gym­nasiums hat sich seit dem letzten Schuljahr um einen bedeutenden Teil in der Per­sön­lich­keits­bil­dung junger Men­schen erweitert. Mit den Kompetenz­trainings "Pack ma's – Für eine Schule ohne Gewalt" und "Maß­hal­ten – Aktiv gegen Sucht" werden seit­dem jedes Jahr die Schülerinnen und Schüler der 6. und 7. Klasse in diesen Bereichen nachhaltig, ziel­grup­pen­orien­tiert und effektiv sen­si­bi­li­siert. In diesem Schul­jahr soll "Fair­net­zen - Me­di­en­kom­petenz-​Training" das Schulkonzept er­gän­zen.

In den Trainings setzen sie die Kinder in spielerischer Art und Weise mit den verschiedenen Themen auseinander und entwickeln über eine intensive Nachbesprechung des Erlebten selbst wichtige Handlungskompetenzen für den Alltag.

Nordseemüll kleinSo viel Müll sammelt man in 30 min Strand­spa­zier­gang an der Nordsee

Die letztes Schuljahr von der Klasse 5d (nun 6d) erarbeitete und als "Ressourcenkönig" prämierte Plastik- und Mi­kro­plas­tik­aus­stel­lung ist zur Zeit als Teil der Ausstellung "Gemeinsam gegen Plastik" in der Klosterkirche zu sehen.

Zusammen mit dem Verbraucher Service Bayern, dem BUND, den "Grünen" und der FvK Mittelschule ist im Kunstraum Klosterkirche eine bunte, interaktive Plastikwelt zustandegekommen, die der Besucher - nachdem er sich auf zahlreichen von den Schülern gebastelten Schautafeln infomrieren durfte - sachgerecht ent­sor­gen sollte. Unsere Schüler der Klasse 5d besuchten diese Ausstellung im Rahmen des Natur und Technik Unterrichts.

C. Lämmel

Ausprobieren – nachdenken und Gesetzmäßigkeiten erschließen: Mit diesem Konzept will das in der Zentralschweiz gelegene Technorama seine Besucher für die spannende Welt der Naturwissenschaften gewinnen. Schüler der zehnten bis zwölften Klasse des AKG nahmen sich am Tag vor den Herbstferien die Zeit, um ihren Horizont im Swiss Science Center in Winterthur zu erweitern.

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Ein ganz alltäglicher Schulausflug war die Exkursion wahrlich nicht. Um halb sechs in der Früh ging der Bus, den fast alle auch pünktlich erreichten, nach 450 km kam die Gruppe am späten Vormittag in Winterthur an und nach dem Technorama-Besuch ging es wieder zurück ins heimische Traunstein. Das macht insgesamt siebzehn Stunden, und das ist doch länger als ein Schultag.

Das Swiss-Science-Center ist als Mitmachausstellung kon­zi­piert und bietet seinen Besuchern über 500 Ex­pe­ri­men­tier­sta­tionen.

Worte und Taten: Exkursion ins Ödmoos

Ins Ödmoos in der Gemeinde Surberg ging es vor den Herbstferien für eine große Schülergruppe des AKG: Bei ihrer Exkursion ins Moor lernten sie nicht nur die ökologischen Zusammenhänge in diesem Feuchtgebiet, sie packten auch kräftig mit an und pflegten den Pflanzenbestand in dem Hochmoor, das zwischen Hufschlag, Lauter und Weibhausen liegt.

ExkursionMoos2410201618 1 210Beate Rutkowski gab den Schülern einen Überblick über die Ökologie im Ödmoos. Bilder: Anton Stein­ber­ger

Die Kreisvorsitzende des Bund Naturschutz Beate Rutkowski, die auch als Biologielehrerin am AKG tätig ist, erklärte den Schülern der zehnten und elften Klasse zunächst die Geschichte der Renaturierung dieses Moors in den vergangenen Jahrzehnten und verwies auf die wichtige Rolle der Moore im globalen Kohlenstoffhaushalt. Ein Drittel des vorhandenen Kohlenstoffs sei in Mooren gebunden; so lange diese den gebundenen Kohlenstoff so wenig als möglich freisetzten, sei dies eine Klimaschutzmaßnahme, die genauso wichtig ist wie überdachte Verkehrskonzepte oder modernisierte Heizungsanlagen in Gebäuden.

Hermann Eschenbeck, seines Zeichens Urgestein im Traunsteiner Bund Naturschutz, zeigte den Schülern Bilder von bedrohten Pflanzen- und Tierarten wie dem Sonnentau oder der Hochmoor-Mosaikjungfer. Später während der Arbeit ging es dann mit Schritt und Tritt über Moorbeeren, Heidekraut und das Torfmoos. Wegen des sauren Bodens und des hohen Wasserstands findet im Moor keine Zersetzung abgestorbener Lebewesen statt – darum achtet man auch so sehr darauf, dass dem Moor möglichst wenig Wasser entzogen wird. Und damit kommt die praktische Komponente der Exkursion ins Spiel:

© H. Floder

1 kleinProf. Hans Stötter (ganz rechts) und Prof. Jürgen Schmude (2. von rechts)
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Zwei führende Wissenschaftler auf dem Gebiet der Kli­ma­for­schung referierten am 11. Ok­tober 2016 vor über 230 Schü­lern der Oberstufe des An­net­te-Kolb-Gymnasiums.