Auch für das vergangene Schuljahr wurde das Annette-Kolb-Gymnasium als „Um­welt­schule in Europa – Internationale Nachhaltigkeitsschule 2023/2024“ aus­ge­zeich­net. Und das schon zum 13. Mal in Folge.

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Mit einer Fahne und einer Urkunde vom Um­welt­mi­nis­te­ri­um und dem Bildungsministerium wurde der gesamten Schul­familie die Anerkennung für das Engagement in Sachen Umweltschutz und Nachhaltigkeit ausgesprochen.

Insgesamt gibt es in Bayern inzwischen 668 Um­welt­schu­len, das zeigt, wie wichtig Umweltbildung inzwischen nicht nur im Unterricht, sondern im gesamten Schulalltag vie­ler Schulen geworden ist.

Das AKG hat sich im letzten Jahr besonders mit zwei Pro­jek­ten zu Demokratie und Nachhaltigkeit und zum nachhaltigen Konsum beschäftigt. Zum einen wurden während des Schuljahres von den 9. und 10. Klassen mit großer Begeisterung und Engagement Erklär­videos zur Europawahl erstellt und in den Klassen präsentiert. Zudem wurde eine bunte Radiosendung über Inhalte der EU-Politik – gerade auch im Bereich Umwelt- und Klimaschutz – produziert und eine span­nen­de Onlinediskussion mit der Europaabgeordneten Maria Noichl organisiert. Bei einer ab­schlie­ßenden Juniorwahl mit einem möglichst realen Wahlprozedere konnten die Schülerinnen und Schüler dann das Wählen „üben“.

Neben der großen Politik stand aber auch das persönliche Handeln eines jeden Einzelnen für Um­welt­schutz und Nachhaltigkeit im Mittelpunkt. Das P-Seminar „Nachhaltigkeit“ hatte mit Fragebögen und im ganzen Schulhaus verteilten QR-Codes die verschiedenen Aspekte eines nachhaltigen Lebens vom Arten­schutz über den Ressourcenschutz bis zum täglichen Konsum beleuchtet. Als Höhepunkt des Schul­­jahres wurde dann in der Schulaula ein großer und bunter Kleiderkreisel, der zu einem intensiven Tausch von Be­klei­dungs­stücken innerhalb der Schulgemeinschaft führte, für alle organisiert.

Neben diesen Projektarbeiten gilt es aber, das gesamte Schulleben nachhaltiger zu gestalten – vom Ein­satz erneuerbarer Energien über Fair-Trade-Angebote bis zur Müllvermeidung und auch das soziale Engagement vieler Klassen für benachteiligte Kinder und Jugendliche gehört hier dazu.

B. Rutkowski